20. Dezember 2009 von F
In diesem Buch voller krimineller Kurzgeschichten vereinen sich unter anderem Henning Mankell, Leena Lehtolainen, Unni Lindell, Anna Jansson, Ake Ewardson, Jorn Riel, Per Helge Sorensen, Arne Dahl, Leif Davidsen, Viktor Arnar Ingolfson sowie Jostein Gaarder. Wer glaubt, in diesen Geschichten geht es nur um Mord und Totschlag, der liegt falsch. Die Palette der möglichen Verbrechen ist breit und manchmal liegt es in der Phantasie des Lesers zu entschieden, ob man von einem reden kann. Die Untatenvielfalt reicht vom gestohlenen Weihnachtsbaum über den Bankraub bis hin zu dem fehlgeschlagenen Supermarktüberfall mit Geiselnahme in Mankells „Der Mann mit der Maske“. Diese Kurzgeschichte erschien schon in Mankells Buch „Wallanders erster Fall“.
Das Buch eignet sich hervorragend zum Stöbern zwischendurch. Die Geschichten sind spannend (der Titel hällt also Wort) und lesen sich so weg. Kaufempfehlung für Leute mit wenig Zeit, die auf kruzweilige Lesevergnügen stehen.
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11. Dezember 2009 von F
Vielen ist Conan Doyle als Erschaffer des weltberühmten Detektives Sherlock Holmes bekannt. Aber nur wenige wissen, dass der Engländer auch Reiseberichte und Science Fiction – Romane geschrieben hat. Letztere handeln vom Professor Challenger, einem recht unsympathischen aber bisweilen genialen Geist.
Was wäre, wenn die Erde ein Lebewesen wäre? Weiß die Kreatur von der Existenz der „Parasiten“, die auf ihr Leben? Und was passiert, wenn man die Kreatur weckt? Nachzulesen ist dies in der 1928 erschienen Kurzgeschichte „When the World Screamed“.
Science seeks knowledge. Let the knowledge lead us where it will, we still must seek it. To know once for all what we are, why we are, where we are, is that not in itself the greatest of all human aspirations?
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5. Oktober 2009 von Kassiopaia
In unserem Bücherblog fehlte es bisher an Katzencontent. Welcher gute Blog hat den nicht?! Also habe ich mich daran gemacht und mal ein Buch über Katzen gelesen. Na gut, ich habe es mir interessehalber ausgeliehen, weil es ja so lustig sein soll.
Den Autor Ralf Schmitz kennt man vielleicht. Es ist dieser quirlige kleine Kerl, der bei „Genial daneben“ gerne mal glucksend und kichernd auf seinem Stuhl rumzappelt. Der gute Herr hat eine Katze und diese schon seit 23 Jahren. Das veranlasste ihn dann auch dieses Buch zu schreiben.
Es ist aufgebaut wie jeder stinknormale „Ich will eine Katze“-Ratgeber auch. Allerdings beschreibt er natürlich mehr. Es gibt ganz viele Anekdoten zu seiner Minka, Geschichten von Freunden und deren Stubentiger, Bilder von der Mietze, Zeichnungen und Vergleiche zu Frauen dürfen bei Schmitz ganz klar auch nicht fehlen.
Da ich selber zwei von den beschriebenen Fellbällchen habe, amüsierten mich eher die Geschichten der Katzen und ich saß oft schmunzelnd und nickend da beim Lesen. Ich kenne solche Situationen, wenn Halsbänder unter Katzen vertickt wurden und man ohne wieder vom Stromern nach Hause kommt. Oder auch die berühmten fünf Minuten der Katze. Kenne ich, klar, welche Katze hat keine Macke?!
Ich glaube allerdings, dass das Buch noch witziger wäre, wenn man noch keine Katze hat und sich das ganze Chaos nicht vorstellen kann. Manche Wiederholungen waren auch etwas nervig, weil zu oft hintereinander geschrieben. Die Anekdoten hingegen sind wahre Schmunzelgeschichten. Miau!
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14. August 2009 von F
Als Kind war ich begeistert von Sherlock Holmes Fällen und habe im Nu die Bücher von Conan Doyle ausgelesen.
Nach vielen Jahren habe ich mir Holmes und Watson noch einmal zur Brust genommen. „The Adventures of Sherlock Holmes“ beinhalten 12 seiner früheren Fälle unter anderem mit „The Man with the Twisted Lip“, „The Speckled Band“ und „The Engineer’s Thumb“. Beim Lesen konnte ich mich an einige Fälle erinnern. Holmes Logik und Beobachtungsgabe sind jedoch immer wieder faszinierend.
Angetan hatte es mir diesmal vor allem auch das British English des ausgehendes 19. Jahrhunderts sowie Stil und Umgangsform des Victorianischen Englands.
Wer mal wieder ein gutes Buch lesen und sich mit Sherlock Holmes messen möchte, dem sei dieses Meisterwerk wärmstens empfohlen.
„When I hear you give your reasons,“ I remarked, „the thing always appears to me to be so ridiculously simple that I could easily do it myself, though at each succesive instance of your reasoning I am baffled, until you explain your process. And yet I believe that my eyes are as good as your.“
„Quite so,“ he answered (…). “ You see, but you do not observe.“
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6. August 2009 von F
Ratzfatz war das Buch aus und ich möchte dazu nur so viel schreiben: Verdammt spannend und gut zu lesen, auch für Leute geeignet, die nicht so gerne Politthriller lesen.
Der Anfang.
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