Archiv der Kategorie: Krimi

Stirb von Hanna Winter

Lara Simons entkommt knapp einem Serienvergewaltiger. Am Tag darauf wird ihr Café verwüstet und an die Wände eine Drohung geschrieben: Ich krieg dich Schlampe! Die Berliner Polizei bringt sie in einem Zeugenschutzprogramm unter und Lara zieht unter neuem Namen nach Lohme auf Rügen.

Das ist kurz und knapp die Geschichte der ersten 40 Seiten. Das Buch hat ein paar mehr davon und der geneigte Leser kann sich denken, dass da noch einiges auf ihn zu kommt.

Wie bei „Spur der Kinder“ schafft es Hanna Winter gekonnt alles und jeden verdächtig zu machen ohne das es all zu platt wirkt. Im Gegensatz zu ihrem Erstlingswerk wirkt das Ende von „Stirb“ ein wenig zu konstruiert.
Trotzdem erwartet den Leser solide Blockbusterbuchstimmung, die Zugfahrten oder lange Abende verkürzt.

(F)

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Final Cut von Veit Etzold – ausgelesen

Denn, wo die anderen nur Schatten sind, da bin ich die Nacht.
Wo die anderen Mörder sind, da bin ich der Tod.
Ich bin der Sensemann.
Ich bin der Untergang.
Ich bin der Namenlose.

Geschichten, die in Berlin spielen, scheinen gerade so in zu sein wie die Stadt unter Touristen. Beim Stöbern in Buchläden kann man so einige Thriller und Krimis entdecken. Final Cut reiht sich in diese Kategorie ein.

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Final Cut von Veit Etzold – Erster Teil

DSC_0465 Ich fahre gerade die Schiene „Blockbuster“ – Bücher (wie ich sie liebevoll nenne). Nichts mit Jules Verne oder englischen Klassikern. Nein, nur ein reißerisches, einfach geschriebenes Buch.

Auf Final Cut bin ich zufällig beim Zeit totschlagen in der Buchhandlung aufmerksam geworden.  Auf dem Klappentext heißt es:

„Er wird dich suchen. Er wird dich finden. Er wird dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etws merken.“

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„Vittoria Accoramboni“ oder wie eine Geschichte komplett an einem vorbei geht

Gelesen und doch nicht gelesen habe ich die Novelle „Vittoria Accoramboni“ von Stendhal.

Es ging um Gier und Mord, Selbstüberschätzung und Hinrichtungen und irgendwo dazwischen gab es die Story dazu. Jedoch hatte ich schon gefühlt nach der ersten Seite den Überblick über die Personen verloren und mit dem Sprachstil konnte ich mich auch nicht so ganz anfreunden. Ganze 28 Seiten fragte ich mich, was lese ich hier nur.

Ging euch das auch schon mal so? Wenn ja bei welchen Büchern / Geschichten?

(F)

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Bernhard Aichner „Für immer tot“

Das Thema lebendig begraben zu sein, ist wahrlich kein neues. Jedoch geht es diesmal nicht darum, zu zeigen, wie der oder die Verbuddelte im Kistchen schmort, sondern um die Suche an der Oberfläche, die Bemühungen der Angehörigen, was sie denken, was die Verbuddelte denkt etc.  Außerdem steht die Frage im Raum, wie weit unsere Protagonisten gehen würden, um den geliebten Menschen zu retten.

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