Archiv der Kategorie: Thriller

Stirb von Hanna Winter

Lara Simons entkommt knapp einem Serienvergewaltiger. Am Tag darauf wird ihr Café verwüstet und an die Wände eine Drohung geschrieben: Ich krieg dich Schlampe! Die Berliner Polizei bringt sie in einem Zeugenschutzprogramm unter und Lara zieht unter neuem Namen nach Lohme auf Rügen.

Das ist kurz und knapp die Geschichte der ersten 40 Seiten. Das Buch hat ein paar mehr davon und der geneigte Leser kann sich denken, dass da noch einiges auf ihn zu kommt.

Wie bei „Spur der Kinder“ schafft es Hanna Winter gekonnt alles und jeden verdächtig zu machen ohne das es all zu platt wirkt. Im Gegensatz zu ihrem Erstlingswerk wirkt das Ende von „Stirb“ ein wenig zu konstruiert.
Trotzdem erwartet den Leser solide Blockbusterbuchstimmung, die Zugfahrten oder lange Abende verkürzt.

(F)

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„Sterblich“ von Thomas Enger

Eine junge Filmstudentin wird in einem Zelt im Wald ausgepeitscht und zu Tode gesteinigt aufgefunden. Der Täter scheint schnell gefunden. Immerhin versucht er seinen Laptop zu verbrennen und flüchtet vor der Polizei. Aber war es wirklich Henriettes Freund, ein eingewanderter Pakistani?

Nach 40 Seiten fand ich das Buch wenig prickelnd. Das Thema (Ehrenmord, Islamisten und sowas) reizt mich überhaupt nicht und diese Geheimnistuerei und das Drumherumgerede um den Schicksalsschlag des Protagonisten ging mir auf den Keks. Aber nach weiteren 20 bis 30 Seiten mochte ich, dass das Buch im Präsens geschrieben war, mochte ich, dass der Fall aus der Sicht eines Journalisten geschildert wurde und vor allem, die Gründe für die Steinigung schienen ganz anderer und komplexerer Natur  als eine Bestrafung aus der Scharia.
Mittlerweile bin ich im letzten Drittel des Buches angekommen und ganz scharf darauf, wie es weiter geht.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich mich doch noch mit dem ersten Thriller von Enger anfreunden.

(F)

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Final Cut von Veit Etzold – ausgelesen

Denn, wo die anderen nur Schatten sind, da bin ich die Nacht.
Wo die anderen Mörder sind, da bin ich der Tod.
Ich bin der Sensemann.
Ich bin der Untergang.
Ich bin der Namenlose.

Geschichten, die in Berlin spielen, scheinen gerade so in zu sein wie die Stadt unter Touristen. Beim Stöbern in Buchläden kann man so einige Thriller und Krimis entdecken. Final Cut reiht sich in diese Kategorie ein.

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Final Cut von Veit Etzold – Erster Teil

DSC_0465 Ich fahre gerade die Schiene „Blockbuster“ – Bücher (wie ich sie liebevoll nenne). Nichts mit Jules Verne oder englischen Klassikern. Nein, nur ein reißerisches, einfach geschriebenes Buch.

Auf Final Cut bin ich zufällig beim Zeit totschlagen in der Buchhandlung aufmerksam geworden.  Auf dem Klappentext heißt es:

„Er wird dich suchen. Er wird dich finden. Er wird dich töten. Du hast 438 Freunde auf Facebook. Und keiner wird etws merken.“

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Der Chinese von Henning Mankell

Es gibt Bücher, die liest man und vergisst sie. Dann gibt es Bücher, deren Geschichte oder Handlung man auch noch nach Monaten kennt und dann gibt es eben jene Bücher, die einen tieferen Eindruck hinterlassen. Bei denen man noch nach langer, langer Zeit weiß, wie es sich angefühlt hat, sie zu lesen. In meiner Liste gibt es davon drei.

„Der Chinese“ darf sich ab sofort ebenfalls in diese elitäre Liste einreihen.

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