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Stirb von Hanna Winter

Lara Simons entkommt knapp einem Serienvergewaltiger. Am Tag darauf wird ihr Café verwüstet und an die Wände eine Drohung geschrieben: Ich krieg dich Schlampe! Die Berliner Polizei bringt sie in einem Zeugenschutzprogramm unter und Lara zieht unter neuem Namen nach Lohme auf Rügen.

Das ist kurz und knapp die Geschichte der ersten 40 Seiten. Das Buch hat ein paar mehr davon und der geneigte Leser kann sich denken, dass da noch einiges auf ihn zu kommt.

Wie bei „Spur der Kinder“ schafft es Hanna Winter gekonnt alles und jeden verdächtig zu machen ohne das es all zu platt wirkt. Im Gegensatz zu ihrem Erstlingswerk wirkt das Ende von „Stirb“ ein wenig zu konstruiert.
Trotzdem erwartet den Leser solide Blockbusterbuchstimmung, die Zugfahrten oder lange Abende verkürzt.

(F)

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