Archiv der Kategorie: Klassiker

Miau Mio – Edgar Allan Poe „Die schwarze Katze“ (The Black Cat)

This latter [the cat] was a remarkably large and beautiful animal, entirely black, and sagaciuos to an astonishing degree. In speaking of his intelligence, my wife, who at heart was not a little tinctured with superstition, made frequent allusion to the ancient popular notion, which regarded all black cats as witches in disguise.

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Gefühlt in jedem dritten Buch, das ich lese, sterben Katzen. Sie werden getötet, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort sind, das falsche Herrchen oder Frauchen haben oder weil es in den Ablauf der Geschichte passt.  Grausam.

Ich erinnere mich an die Geschichte mit den Streichhölzern aus dem Struwelpeter. Glücklicherweise haben hier die Katzen überlebt.
Ganz so viel Glück hat Pluto, die Katze aus Poes Erzählung nicht. Erst wird ihr ein Auge ausgestochen und dann hängt sie an einem Baum.

Es muss in der 7. oder 8. Klasse gewesen sein, als ich die Kurzgeschichten von Poe das erste Mal las. Viel (viel….) Wasser floss den Fluss hinab und ich wollte mal wieder  einige Geschichten von ihm lesen. Ich nahm Selected Tales (Penguin Popular Classics) in die Hand, blätterte das Inhaltsverzeichnis durch, machte bei manchen Titeln „Ach ja“, „Hm“, „Oh“ und stieß letztendlich auf die Katzengeschichte. Es  war, als hätte ich sie erst gestern gelesen.  Ich bin gespannt, ob und bei welchen Geschichten mir das noch passieren wird.

(F)

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Irische Gruselgeschichten

Sheridan Le Fanu   – The Room in Le Dragon Volant (1872)   – Madam Crowl’s Ghost (1871)

Le Fanu war ein irischer Schriftsteller, der sich auf das verfassen von Gruselgeschichten spezialisiert hatte. Er schrieb übrigens auch etwas über eine lesbische Vampirin.

Well, it could na be a full quarter past twelve, when I see a lightin‘ on the wall before me, as if something took fire behind, and shades o‘ the bed, and the chair, and my gown, that was hangin‘ from the wall, was dancin‘ up and down, on the ceilin‘ beams and the yak panels; and I turns my head ower my shouther quick, thinkin‘ something must a gone a‘ fire.

(MADAM CROWL'S GHOST)

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„Vittoria Accoramboni“ oder wie eine Geschichte komplett an einem vorbei geht

Gelesen und doch nicht gelesen habe ich die Novelle „Vittoria Accoramboni“ von Stendhal.

Es ging um Gier und Mord, Selbstüberschätzung und Hinrichtungen und irgendwo dazwischen gab es die Story dazu. Jedoch hatte ich schon gefühlt nach der ersten Seite den Überblick über die Personen verloren und mit dem Sprachstil konnte ich mich auch nicht so ganz anfreunden. Ganze 28 Seiten fragte ich mich, was lese ich hier nur.

Ging euch das auch schon mal so? Wenn ja bei welchen Büchern / Geschichten?

(F)

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Jules Verne „Five Weeks in a Balloon“

Wie der geneigte Leser dieses Blogs vielleicht schon weiß, mag ich Vernes Erzählungen. Nach langer Abstinenz habe ich mal wieder einen Roman von ihm gelesen und war erstaunlich schnell durch, obwohl der Erzählstil nicht dem einfachen von „Around the World in 80 Days“ entspricht, andererseits aber auch keine Kopie von „20.000 Leagues under the Sea“ ist.

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„Frankenstein“ von Mary Shelley

Kurze Inhaltsangabe aus den fünf Wörtern, die gefühlt auf jeder zweiten Seite vor kamen:

wretch, fiend, benevolence, melancholy, miserable.

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