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„Sterblich“ von Thomas Enger

Eine junge Filmstudentin wird in einem Zelt im Wald ausgepeitscht und zu Tode gesteinigt aufgefunden. Der Täter scheint schnell gefunden. Immerhin versucht er seinen Laptop zu verbrennen und flüchtet vor der Polizei. Aber war es wirklich Henriettes Freund, ein eingewanderter Pakistani?

Nach 40 Seiten fand ich das Buch wenig prickelnd. Das Thema (Ehrenmord, Islamisten und sowas) reizt mich überhaupt nicht und diese Geheimnistuerei und das Drumherumgerede um den Schicksalsschlag des Protagonisten ging mir auf den Keks. Aber nach weiteren 20 bis 30 Seiten mochte ich, dass das Buch im Präsens geschrieben war, mochte ich, dass der Fall aus der Sicht eines Journalisten geschildert wurde und vor allem, die Gründe für die Steinigung schienen ganz anderer und komplexerer Natur  als eine Bestrafung aus der Scharia.
Mittlerweile bin ich im letzten Drittel des Buches angekommen und ganz scharf darauf, wie es weiter geht.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich mich doch noch mit dem ersten Thriller von Enger anfreunden.

(F)

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