Extremely Loud & Incredibly Close – Jonathan Safran Foer

DSC_0480-1Oskar, 9 Jahre alt, entdeckt im Schrank seines verstorbenen Vaters einen kleinen Briefumschlag mit einem Schlüssel darin. Auf dem Briefumschlag steht das Wort black. Daraufhin begiebt er sich auf die Suche nach dem passenden Schloss, um das Geheimnis zu lüften und seinem Vater näher zu sein. Er stattet dazu allen Blacks in New York einen Besuch ab und lernt dabei interessante und traurige Geschichten kennen.

 Das Buch war schnell durchgelesen, obwohl es zwischendurch ein paar Durchhänger gab. Ich wollte wissen, wie es weiter geht, aber irgendwie konnte ich nur ein Kapitel (mitunter recht lang, so um die 30 Seiten, klein bedruckt) am Stück lesen, weil der Inhalt so schwer war. So viel Schweigen, Leere und Dinge, die nie getan worden sind oder werden.
Nach 2/3 fand ich, die Geschichte könnte jetzt mal zu Ende sein, aber die letzten drei Kapitel haben sich dann doch in einem Zug weggelesen.

Die Geschichte ist in der Ich – Form aus Sicht von Oskar geschrieben, dadurch gibt es einige amüsante Stellen. Gleichzeitig war es eines der traurigsten Bücher, die ich je gelesen habe. Trotzdem hat es mich selber nicht sehr traurig gemacht. Klingt komisch. Ist aber so. Vielleicht hat jemand auch schon mal sowas erlebt?

(F)

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Ein Gedanke zu „Extremely Loud & Incredibly Close – Jonathan Safran Foer

  1. Kassiopaia sagt:

    Das Buch habe ich nicht gelesen, aber den Film dazu gesehen mit Tom Hanks als Vater und Sanrda Bullock als Mutter von Oskar.
    Auch der Film war sehr bedrückend und manchmal so unfassbar traurig, dass es weh tat. Aber die Geschichte und was Oskar erlebt und wie er dann mit dem alten Mann zusammen durch die Straßen geht und nach dem ominösen Black sucht, war amüsant und toll zugleich. All die Ideen, die der Junge hatte, die Karte, die er gemacht hat, dass der alte Mann nicht spricht, sondern schreibt, war so dicht und großartig, dass mich der Film total begeistert hat.

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