Das Magische Messer- Philip Pullman

„Das Magische Messer“ ist der zweite Teil der Kompass-Trilogie. Während es im ersten Teil „Der Goldene Kompass“ schnell zuging und der Leser mit Lyra von einem Abenteuer ins nächste bugsiert wurde, ist das Tempo in diesem Teil langsamer.

Lyra lernt hier den Jungen Will kennen, der aus unserer Welt, aus dem heutigen Oxford stammt. Wie das geschehen konnte, weil sie ja eigentlich aus einem phantastischen, mittelalterlichen Oxford stammt, sei an dieser Stelle nicht verraten. Gesagt sei aber, dass wir hier durch verschiedene Welten springen und die zwei Kinder auf ihrer Reise zu Wills und Lyras Vater begleiten. So wie beide Kinder auf wundersame Weise miteinander verknüpft sind, sind es auch deren Väter.
Auch hier kommt die Kritik an der Kirche und der ganzen Institution nicht zu kurz. Da kriegen die Hexen im Buch ganz kalte Füße…

Was mir beim Lesen aber aufgefallen ist, ist der ähnliche Aufbau zu „Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien. Dort ist der erste Teil der Trilogie ebenso sehr schnell und abenteuerlich, man lernt die Charaktere kennen und stürzt sich mit ihnen in die Mission. Im zweiten Teil wird das Tempo rausgenommen und der Leser in unterschiedliche Erzählstränge verwickelt. Dann im dritten und letzten Teil kommt es zur großen Schlacht und die Mission scheitert oder erfüllt ihr Schicksal.
Genau das wird hier auch passieren. Alles läuft im zweiten Teil zur großen Schlacht hinaus, in der alle Völker beteiligt sind, Hexen, Engel, Gypter, Menschen. Und mitten drin Will und Lyra.

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