Kennt man ein Buch, kennt man sie alle?

Die Kommentare zu der Rezension „The Lost Symbol“ gingen größtenteils in eine Richtung. Das erste Buch, was die Personen von dem Autor gelesen hatten, war sehr spannend und toll, aber je mehr man las, desto mehr gewöhnte man sich daran und es war nichts besonderes sogar mehr oder weniger langweilig.

Ich finde, dass kann man auf keinen Fall verallgemeinern. Es gibt zahlreiche Autoren, die sehr facettenreich schreiben und bei denen jedes Buch, wie das erste ist, was man liest. Aus meiner Sicht möchte ich als positive Beispiele Jules Vernes und Håkan Nesser nennen. Als Negativbeispiele Dan Brown, John Katzenbach und Simon Beckett. Ich habe Becketts erste drei Bücher um David Hunter gelesen und ich hätte beim zweiten aufhören sollen. Ich dachte das gesamte dritte Buch über: Schade. Die Begeisterung des ersten Buches, die ich verspürte und auch noch beim zweiten empfand, sind für immer verloren. Oder bzw. stark gemindert.

Aber wie seht ihr das? Wie sind eure Erfahrungen? Ich bin gespannt.

(F)

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Ein Gedanke zu „Kennt man ein Buch, kennt man sie alle?

  1. Anj sagt:

    Man könnte es ja auch so sehen: dass bestimmte AutorInnen einen gewissen Stil und ein Storyschema beibehalten, ist ja vielleicht gar nicht so verkehrt. Immerhin weiß man dann, was für eine Art von Buch man zu erwarten hat (wenn man zB mal wieder einen spannenden Thriller gespickt mit ein wenig Mythologie und Romantik lesen wollte). Die Gefahr dabei ist aber natürlich – du hast es schon erwähnt – dass das langweilig, irgendwie abgekaut werden könnte. Bestes Beispiel: Dan Brown. Auf der anderen Seite jedoch schaue ich dann und wann mal wieder bei amazon erin, ob Autumn Cornwell nicht doch inzwischen ein zweites Buch veröffentlicht hat. Ihr Jugendabenteuerroman „Carpe Diem“ hat mich einfach so umgehauen, dass ich nach Nachschub lechze. Und ich erhoffe mir von der Autorin natürlich, wieder ein Werk in dem gleichen Stil 8der mir ja auch unglaublich gut gefallen hat).

    Bei James Rollins hat es immerhin 5, 6, 7 Bücher gebraucht, bis es mir doch ein bisschen langweilig wurde, immer das gleiche Muster vor mir zu haben. Da ich von ihm aber nun schon eine Weile nichts mehr gelesen habe, denke ich, könnte ein neues Buch auch wieder ganz spannend sein.

    Leider fällt mir gerade kein Auto, keine Autorin ein, der / die sehr facettenreich schreibt, sodass die Werke einen sehr unterscheidlichen Stil und Storyhergang aufweisen. Ich glaube, ich habe selten wirklich sehr viele Bücher von nur einem bestimmten Schreibenden gelesen. Da fällt mir eigentlich nur eben James Rollins ein oder die Lieblingsautorin meiner Kindheit: Enid Blyton. Da hat es mich aber nicht im mindesten gestört, dass all ihre Bücher auch unweigerlich die typische Blyton-Handschrift trugen.

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