Dan Brown „The Lost Symbol“

In that moment, standing atop the Capitol, with the warmth of the sun streaming down all around him, Robert Langdon felt a powerfull upwelling deep within himself. It was an emotion he had never felt this profoundly in his entire life. Hope.

Wem nach der 150. Seite noch nicht schlecht war, dem war es spätestens da.

Ein Rückblick auf das vermisste Symbol.

„The Lost Symbol“ ist das zweite Buch von Dan Brown (nach „The DaVinci Code“), was ich gelesen habe. „Angel and Demons“ habe ich dagegen nur im Kino gesehen.  Den „DaVinci Code“ fand ich spannend und irgendwie war es etwas anderes als das übrige Gelesene.  „The Lost Symbol“ allerdings nervt schon ab der 15. Seite.

Robert Langdon will doch nur Peter retten.

Warum die Personen im Buch so handeln, wie sie handeln, ist ganz klar. Sonst wäre das Buch nach 20 Seiten zu Ende. Oder nach 15, wenn der gute Robert nicht ständig einen auf Erklärbär machen und für den Kindergarten die kleinsten Details erläutern würde.  Ich fühlte mich geschätzte 70% des Buches wie in der Schule. Nicht in der Uni wohlgemerkt.

Und Robert will doch nur Peter retten. Das kann er natürlich nur ganz alleine schaffen. Das CIA ist daher nur hinderlich. Beim Peter retten.

Während Robert Peter rettet und nebenbei Bilderrätsel löst, rennt, sich versteckt und rätselt bis die Birne glüht, ist der oberböse Bösewicht einfach nur böse.  Auch nachdem er unsere Protagonisten fünfmal verarscht hat, glauben sie ihm auch noch beim zehnten Mal,  dass er ihnen nichts tut, wenn sie ihm nur all die Geheimnisse verraten, die er wissen möchte.  Wenn er dann sein Versprechen nicht hällt, sind sie verdammt nochmal verdammt überrascht! Dabei hat er doch schon Dingsbums kaltblütig ermordet und dem Anderen bei lebendigem Leib die Hand abgehackt.

So kommt es am Ende, wie es kommen muss.  Niemand wird bestraft außer der Leser.

Und die Moral von der Geschicht? Noch ein Buch von ihm les‘ ich nicht.

(F)

Advertisements
Getaggt mit , ,

7 Gedanken zu „Dan Brown „The Lost Symbol“

  1. Anj sagt:

    Nach dem Zitat, das du oben angegeben hast, hatte ich genau die gleiche Reaktion wie wohl du: Oh Mann, was ist das bitte für ein Rosamunde Pilcher-Stil, den Dan Brown hier an den Tag legt? Aber ich möchte mich aufgrund eines einzelnen Abschnitts nicht zu einem kompletten Urteil hinreißen lassen, da ich das Buch ja (noch… noch?) nicht gelesen habe. Aber wer weiß, ob ich das nach deiner Rezension nun noch tue. Vielleicht doch aus Interesse, mal schauen.
    Ich fand „Meteor“ („Deception Point“) von Dan Brown am besten und spannendsten, aber das liegt vielleicht daran, dass das mein erstes Buch von ihm war und ich mich da noch über den Stil und die Mischung aus Action und Wissenschaft gefreut habe. Am interessantesten wiederum war „Sakrileg“ („Angels and Demons“). Mir haben insgesamt aber alle Bücher gefallen, wobei ich das Jugendbuch von ihm noch gar nicht gelesen habe… werd ich demnächst aber mal in Angriff nehmen. Vielleicht macht sich Dan Browns doch eher simple Schreibstil in einem Jugendbuch besser. Warten wir’s ab.

  2. F sagt:

    Mein erstes Buch von ihm fand ich auch am besten. Wie du schon sagtest, die Mischung war mal was anderes.

    Aber wenn du eh schon fast alle Bücher von ihm gelesen hast, dann solltest du dieses auch lesen. Wahrscheinlch kommt es dir gar nicht so schlimm vor.

  3. Kassiopaia sagt:

    Super Rezension! Lang nicht mehr so gelacht.

  4. Goldi sagt:

    Also, ich fand das Buch gut. Lange nicht so spannend wie ILLUMINATI, aber doch interessant genug, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen hab. Oder wollte ich es nur schnell hinter mich bringen? ;) Nein, ich mochte es wirklich. Allerdings finde ich die Rezension doch noch um Einiges unterhaltsamer. *g*

  5. Anj sagt:

    Naja, ich hab eben wirklich die erfahrung gemacht, dass man nach dem tausendsten Buch eines Autors irgednwann doch gelangweilt ist. Das, was man zu Beginn noch so originell und aufregend fand, fällt irgendwann weg und es bleibt ein Thriller-Abklatsch, den man so schon 999mal gelesen hat. Und da meine Lesezeit relativ begrenzt und mein Stapel der ausgeliehenen und noch zu lesenden Bücher relativ groß ist, fällt „Lost Symbol“ jetzt wohl doch aus meiner Prioritätenliste raus.

  6. F sagt:

    Ich weiß nicht, ob man das verallgemeinern kann.

  7. […] Kommentare zu der Rezension „The Lost Symbol“ gingen größtenteils in eine Richtung. Das erste Buch, was die Personen von dem Autor gelesen […]

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: