Der Joker – Markus Zusak

Dieses Buch hat mich fast um den Verstand gebracht!

Die Story ist spannend: Ein 19jähriger Typ bekommt immer wieder Spielkarten mit geheimnisvollen Botschaften in den Briefkasten gesteckt. Namen, Orte, Uhrzeiten oder anderes sind darauf gekritzelt. Er folgt diesen und macht sich an des Rätsels Lösung. Doch seine „Lösungen“ beziehungsweise der Weg dahin sind teilweise so bescheuert!
Ein Beispiel:
Er beobachtet jede Nacht wie eine Frau von ihrem Mann vergewaltigt wird. Und Nacht um Nacht kommt er nicht auf die Idee die Polizei zu rufen. Nein. Seine Lösung ist anders und auch anders gewollt von dem mysteriösen Unbekannten, der ihm die Karten schickt.

Man merkt beim Lesen, dass es ein amerikanisches Buch ist. Happy Endings sowie große Gefühle also vorprogrammiert.

Auch die Wortwahl des Autor haben mich hin- und hergerissen. Zusak baut nämlich Konstruktionen aus merkwürdigen Halbsätzen, die zu eigenen Absätzen werden. Das empfand ich beim Lesen störend. Sicher versteckt sich dahinter eine tiefe Bedeutung, die sich mir aber nicht erschlossen hat.
Andererseit gibt es wirklich wunderbare Beschreibungen und poetische Sätze, die mir immer wieder die Hoffnung gaben, dass das Buch doch gut ist. Ich war allerdings froh, als ich es ausgeknabbert hatte.

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Ein Gedanke zu „Der Joker – Markus Zusak

  1. F sagt:

    Was ist eigentlich aus den verpixelten Büchern geworden? ;-)

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