A Wrinkle in Time von Madeleine L’Engle…

…oder All You Need Is Love.

Wie der Buchtitel schon sagt, geht es um eine Falte in der Zeit und um Meg, Calvin und Charles Wallace, die ihren Vater (jedenfall Meg und Charles Wallace, denn Calvin ist nur der Freund von Meg und gehört nicht zur Familie Murray) suchen, finden und retten wollen.

Mr und Mrs Murray, zwei brilliante Physiker, haben vier Kinder: Die Zwillinge sowie unsere Protagonisten Meg und Charles Wallace. Mr Murray machte sich einst auf um im Auftrag der Regierung an einem geheimen und wichtigen Projekt zu forschen, bis er spurlos verschwand.

Zum Glück tauchen Mrs Which, Mrs Who und Mrs Whatsit auf um die Kinder (also die gute Meg und den guten Charles Wallace) zu rekrutieren um die Welt, ach was! das Universum zu retten. Calvin ist zufällig vor Ort und mischt auch gleich mal mit. Gut das Meg und er sich sofort so super verstehen.

Meg (14) und Charles Wallace (5). Zwei Gründe, warum das Buch am Anfang so nervig ist. Meg, der Traum jeder Eltern, von Null auf Hundert in einer Sekunde, patzig, sturr und jeden Moment habe ich darauf gewartet, das sie sich wie ein zweijähriges Kind auf den Boden schmeißt, mit den Fäusten auf selbigen schlägt und brüllt wie am Spieß. Charles Wallace ist was außergewöhnliches. Mit fünf Jahren besitzt er den Wortschatz eines Hochgelehrten, was er aber nur innerhalb der Familie zeigt. Die Außenwelt denkt, er ist etwas dumm im Kopf. Taktik nennt er das. Er ist halt etwas Besonderes und das wird einem gefühlt, auf jeder dritten Seite mitgeteilt.

Ab der Mitte des Buches wird es dann aber doch noch spannend. Die  drei Auserwählten erreichen Camazotz, wo sich Mr Murray aufhalten soll. Dort prellen alle Kinder zur gleichen Zeit ihre Bälle, der Zeitungsjunge wirft die Zeitungen in einem immer gleichen Bogen und die Menschen bewegen sich wie Roboter. Was es damit auf sich hat und wer oder was „IT“ ist, ist ein sehr interessantes philosophisches Thema.

Dann kommt das Ende. Die Moral von der Geschichte fassten schon John Lennon und Paul McCartner in Worte:

Love, love, love, love, love, love, love, love, love.
There's nothing you can do that can't be done.
There's nothing you can make that can't be made.
No one you can save that can't be saved.
Nothing you can do but you can learn how to be you
in time - It's easy.
All you need is love, all you need is love,
All you need is love, love, love is all you need.

Love, love, love, love, love, love, love, love, love.
All you need is love, all you need is love,
All you need is love, love, love is all you need.
There's nothing you can know that isn't known.

(F)

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3 Gedanken zu „A Wrinkle in Time von Madeleine L’Engle…

  1. Kassiopaia sagt:

    Das klingt nicht wie ein Buch, was man lesen muss. Eher anstrengend. Ein Wunder, dass du bis zur spannenden Buchmitte gekommen bist. Und das Ende (sorry John und Paul) klingt nach Hollywood.

    Psst: Der Typ heißt McCartneY! ;)

  2. F sagt:

    Den Tippfehler werde ich als Mahnung drin lassen.

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