Tom Rob Smith „Child 44“ – Teil 1

dsc07832In Stalins Sovietunion gibt es keine Verbrechen. Trotzdem leben  Millionen Menschen in Angst. Der leiseste Verdacht auf Unloyalität oder das falsche Wort zur falschen Zeit kann einen Unschuldigen zum Tode verurteilen.

Leo Demidov, Offizier beim Geheimdienst, stößt durch Zufall auf die Spur eines Serienmörders. Auf der Jagd nach ihm wird er selber zum Gejagten und des Hochverrats beschuldigt. 

In einer Zeitschrift sah ich die Werbung für „Kind 44“ und war von der Story sofort fasziniert. Da ich nicht warten wollte, bis es das Buch endlich im Taschenbuch gibt, habe ich es mir in Englisch geholt.

Bis jetzt habe ich nur den Prolog Soviet Union, Ukraine, Village of Chervoy, 25 January 1933 gelesen, an einem warmen sonnigen Tag in der S-Bahn, aber trotzdem war mir, als stünde ich bei -20°C  im Wald. Die Stimmung ist schwer und düster und zu allem Überfluss wird auch noch eine Katze ermordet.

Obwohl ich nach dem Epilog unbedingt weiterlesen wollte, musste ich es zuklappen – zum Luft schnappen und zum Aufwärmen.

„Child 44“ ist der erste Roman vom 1979 geborenen Engländer Tom Rob Smith.

Andrei stopped humming. Had Pavel called out? He hadn’t found that many sticks, certainly not enough for their plan, and he didn’t want to be told off, not after he’d done so well. He stood up, pulling his hands out of the snow. He stared into the forest, squinting, unable to see even the nearest of trees as anything more than a blur. 

(…)

He found his own footsteps and traced them back to the point where he left his brother. Proud of himself he switched to his brother’s footsteps. If he stood up he couldn’t see the footprints, so crouching down, with his nose only an arm’s lenght from the snow, he carried on, like a dog chasing a smell.

(…)

-Pavel! He didn’t stop shouting until his throat hurt and his voice diappeared. Whimpering, he wanted to tell his brother that he could have his share of the cat. He just wanted him back. But it was no good.  His brother had left him.  And he was alone.

 

 

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2 Gedanken zu „Tom Rob Smith „Child 44“ – Teil 1

  1. Anj sagt:

    Dann viel Spaß beim Weiterlesen. Und zieh dich warm an dafür ;-)

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