Lisa und die Ranch der Pferde – Ann Sheldon

ranch

Manchmal braucht man einfach ein Stück heile Welt. Und die holt sich jeder anders ins Haus. Die Schauspielerin Caroline Herfurth beispielsweise hat beim Schauspielern manchmal solche ein Stückchen Welt nötig.
„Es gibt Rollen, die verlangen viel von mir. Da komme ich an meine persönlichen und emotionalen Grenzen. Lilli (aus ‚im Winter ein Jahr‘ Anm.) war so eine extreme Rolle. (…) Ich musste mich stark puffern und füttern, damit es mir dabei nicht selbst schlecht ging.“ erzählte sie in einem Interview mit dem U_magazin. Sie schafft es dann mit Bibiblocksbergkassetten und Friends-DVDs, sich ein bisschen Leichtigkeit herbeizuzaubern, die manchmal einfach fehlt.

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Bei mir sind es Jugendbücher. Internatsgeschichten mit Eifersüchteleien, Pferdemädchenabenteuer, Ballerinaträume oder erste Liebe-Geschichten. Was auch immer. Diesmal habe ich bei einer Ausmistaktion meiner Bibliothek ein besonders schönes Exemplar an Pferdemädchenbuch in die Hände bekommen.

Aus der Reihe Lisa und die Ranch der Pferde
fährt eben diese Lisa in „Der silberne Pokal“ mit ihrem Bruder und den eigenen Pferden in die Ferien auf einen Reiterhof. Dort warten Kissenschlachten, Mitternachtspralinenkochen, Galoppwettreiten und – einige komische Zufälle.

In zwei Stunden Einschlaflektüre hat das Buch mich kein bisschen enttäuscht. Sogar positiv überrascht. Der Stil ist selbst für über 12-jährige gut lesebar, und man kann sich richtig schön hineinlesen. Ein bisschen tagträumen von einer Welt, in der auf der letzten Seite alles wieder gut ist. Und wenn man Glück hat schläft man danach mit ein bisschen Heuduft in der Nase und einem Lächeln im Gesicht ein.

(Anika Lindtner)
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3 Gedanken zu „Lisa und die Ranch der Pferde – Ann Sheldon

  1. Anj sagt:

    Ach ja, so als Gutenachtbüchlein kann ich sowas auch immer gern vertragen. Was mir nur jetzt bei Jugendbüchern auffällt, ist, dass sie für mich ein wenig zu oberflächlich geschrieben sind (dh es werden wenig Gefühle beschrieben und Umstände erklärt etc), aber das hängt wohl mit der Kürze des Buchs zusammen.

  2. Kassiopaia sagt:

    Ich guck mir ja zum „abhängen“ immer Klatschblätter an. Die meisten It-Girls, die da drin vorkommen, kenne ich zwar nicht, aber manchmal brauche ich das. Außerdem gucke ich mir gern die Klamotten an, auch wenn manche echt scheiße aussehen…

  3. Anj sagt:

    Oh nee, da mag ich Pferdebücher lieber. Ich kann Klamotten anschauen nicht leiden und in den Pferdebüchern tragen eh immer alle diese Jeans, die bis zur Brustunterweite reichen und Schlabbernickis. Also nicht anguckungswürdig und somit gut für mich.

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