Herztöne – Katja Kessler

herztoene Zu Weihnachten verschenkt man ja gerne Bücher und so wurde ich auch mit einem beglückt. Vom Cover her ein typischer Frauenschmachtfetzen, etwas was ich gar nicht gerne lese. Naja, aber ich habe es dann doch angefangen und der Klappentext klang schon lustig.

Es geht um die Klatschblattjournalistin Lissie Lensen, die auf einer Party einen Kerl namens Paul Ingwersen kennenlernt, mit ihm in der Kiste landet und danach die Probleme hat. Der Schuft ist nämlich einfach so verschwunden, doch sie kann ihn nicht vergessen.

Ich hätte es eigentlich gleich nach dem ersten Teil (von dreien) weglegen wollen. Boah, was für Zicken sich da tummeln und wie die alle übereinander herziehen- furchtbar! Und dann werden die Personen immer mit Vor- und Nachnamen betitelt und gerne auch „die Müller“, „die Meier“ gesagt. Das macht es nicht gerade sympatischer.

Nach einer Weile des Rumliegens habe ich mir das Buch dann doch nochmal geschnappt und bin auch endlich bis zum zweiten Teil gekommen. Von da an ging es. Mir wurde Lissie sogar irgendwann sympatisch und ich habe ihrem verqueren Leben gerne von außen zugeguckt und dann ganz mädchenmäßig mitgefiebert, ob sie denn nun ihren Paul Ingwersen kriegt oder nicht.

Mit flotten Sprüchen ist dieser Roman angereichert und allerlei Infos zu Schickimickikram (z.B. Hermès-Tücher oder Gucci-Anzüge), ganz viel Klatsch und nochmehr Tratsch am Anfang.
Ich finde, das ist ein Roman für Mädels, die gerne mal ein Klatschblatt lesen und trotz Zickengehabe „Germanys Next Topmodel“ mögen. Würde man nicht ein paar Infos überblättern, könnte man von mir aus den ganzen ersten Teil rausschmeißen, dann wäre das Buch ein Stückchen besser.

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2 Gedanken zu „Herztöne – Katja Kessler

  1. Anika sagt:

    ach ja, mein letzter „schundroman“ war „mr. nanny“. da sprotzte es nur so von markennamen und upper-east-side-gehabe. war aber trotzdem mal nett:-)

  2. Anj sagt:

    Das klingt jetzt aber schon doch ganz schön anstrengend, dieses Buch zu lesen. Ich geh ja immer davon aus, das Mädchenbücher mal was leichtes, anspruchsloses für zwischendurch sind. Aber wenn man sich da so durch den ersten Teil quält – nein danke…

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