Der Tag der Ankunft – Anne Tyler

tagderankunft.jpg

Ich geb’s zu. Ich bin eine oberflächliche Tussi.
.
Zumindest, was Buchcover betrifft.
Und auch diesmal hat es mich dazu gebracht, dieses Buch in die Hand zu nehmen. Kein schlechter Griff, denn es geht um eine iranische und eine amerikanische Familie, deren Gemeinsamkeit ist, dass sie beide ein Mädchen aus Korea adoptieren.

Aber zum Anfang wie immer den Anfang:

„Um acht Uhr am Abend war der Flughafen von Baltimore nahezu ausgestorben. Die weiten grauen Gänge waren leer, die Zeitungsstände dunkel und die Caféterien geschlossen.“

Jedes Jahr veranstalten die Familien für die zwei Mädchen eine „Ankunftsparty“. Und wenn so viele Kulturen und Menschentypen zusammengebracht werden – von iranischen, in der Küche tratschenden Tanten bis hin zu dem piekfeinen Schwiegergroßelternpaar, das im abgestimmten Jogginganzug zum Laubharken kommt- passiert so einiges, was zwischen Buchdeckel passt.

**Knabberkommentar bis jetzt**–>Nicht immer wahnsinnig aufregend aber immer interessant und schön beschrieben.
Bis jetzt bin ich noch nicht durch, aber ich hoffe auf Erfolg. Ich habe auch endlich mal eines durchgezogen: mir jede Seite zu notieren, auf der mir ein Tipp- oder Rechtschreibfehler aufgefallen ist. Um das dann als Geschenk an den Verlag zu senden. Vielleicht freuen die sich ja. Und ich werde bei der Danksagung erwähnt: „Lieben Dank auch an die aufmerksame Ani. Ohne sie hätter wir die 30 Leerzeichenfehler nie gefunden. Danke Schätzchen.“ Oder so ähnlich…

(Anika Lindtner)

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8 Gedanken zu „Der Tag der Ankunft – Anne Tyler

  1. Kassiopaia sagt:

    Das ist ja auch mal ein Hobby, Fehler notieren. Haben die echt so viele Leerzeichenfehler? Bestecht das Buch etwas nur eus weißen Seiten, weil sie so viele Leerezeichen machen? Oh weh, oh weh!

  2. Frank sagt:

    Ich habe mal ein ganz tolles Buch gelesen, wo es darum ging, dass eine Finnin mit einem Ägypter verheiratet war. Und auf ganz einfache.. wobei einfache das falsche Wort ist.. subtile.. gekonnte .. Art und Weise wurden die Eigenheiten oder Gegensetzlichkeiten der beiden Kulturen aufgezeichnet. Is das hier ähnlich? Hat man das Gefühl in einer iranischen Küche oder einem amerikanischen Garten zu sein? Nicht das ich wüsste, wie sich das anfühlt.. wobei.. letzteres schon :-)

  3. Anj sagt:

    Mich hätte das Cover auch angesprochen, ich gebs zu! ^^

    Und die Fehler notieren mach ich auch, hab auch schon zweimal mein Ergebnis dem Verlag mitgeteilt und es wurde sich beide Male aufrichtig bedankt.

  4. alex sagt:

    ich fang auch mal an fehler zu notieren: da stehr schwiedereltern statt schwiegereltern – oder kenn ich das wort nur nich? 8)

  5. alex sagt:

    ..und ich hab mich gleich auch noch vertippt. bitte korrigieren. danke.

  6. Anika sagt:

    hihi…,nö…sonst mache ich ja sowas immer, aber so ist es ja gerade lustig;-P
    Aber danke für den Tipp…hab’s geändert…

  7. Anika sagt:

    Kassio: ja, fast nur weiße Seiten…;-)

    Frank: ja, das ist eine der großen tollen Dinge an dem Buch: dass es so lebensecht geschrieben ist, sodass ich mich richtig hineinträumen konnte…

  8. […] der Ankunft – zwei und Schluss Ich hab’s ausgelesen. Und an einer Stelle in diesem Artikel kommt der Punkt, an dem ich mich beißen will. Aber von […]

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