Der Richter und sein Henker – ausgelesen

[…]
Er hörte von der Ferne den Wind aufheulen. Mit der Zeit erkannte er im Dunkeln ein Büchergestell und einen Stuhl, auch die Kante des Tisches, auf dem, wie er mühsam erkannte, noch immer der Revolver lag. Da spürte er plötzlich einen Luftzug, im Schlafzimmer schlug ein Fenster, dann schloß sich die Türe mit einem heftigen Schlag. Unmittelbar nachher hörte der Alte vom Korridor her ein leises Schnappen. […]

Es wurde doch noch ganz spannend! Die Spannung im Buch wird wieder aufgebaut, nachdem es zur Mitte hin eine Flaute gibt. Doch dann wird man hineingezogen und will wissen wieso weshalb warum der Mord geschah. Zugegeben, man weiß recht schnell, wer der Täter ist und das Motiv ist auch ein altbekanntes, aber die zweite Geschichte, warum sich der alte Kommissar so gibt und verhält überrascht dann doch. Dürrenmatt eben.

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