Die Tochter des Fotografen – Kim Edwards

Eine Mutter bekommt unerwartet Zwillinge. Das erste Kind, ein Junge ist gesund, das zweite, ein Mädchen, wird mit dem Downsyndrom geboren. Der Vater, der gleichzeitig der entbindende Arzt ist, gibt es weg und verschweigt seiner Frau, dass das Mädchen lebt.

Auf dieser Grundlage ist dieses spannende, ergreifende, aufrüttelnde Buch geschrieben. Aus allen Sichtweisen: die des Vaters, der Mutter, des Sohnes, der Krankenschwester, die das Kind an sich genommen hat, wird diese schicksalsschwere Entscheidung erzählt und gefühlt. Was mit der Familie passiert, wie das Mädchen aufwächst, und was das Geheimnis mit dem Vater macht- diese Fragen schwirren die ganze Zeit im LeserInnen-Kopf herum und genau darum dreht sich auch das Buch. Ein wunderschön geschriebenes dazu. Und irgendwann, mitten in der Geschichte, versteht man plötzlich den Titel.

Der Anfang „Es schneite bereits mehrere Stunden, als ihre Wehe einsetzten. NAchdem zuerst nur einige wenige Flocken im trüben, grauen Himmel des späten Nachmittags zu sehen waren, jagte der Wind in den darauffolgenden Stunden den Schnee in Schwaden über ihre Veranda“

Der Roman besteht selbst aus vielen vielen farbenfrohen und kontrastreichen wörtlichen Fotografien. Was soll ich da noch mehr sagen? Einfach lesen und nicht mehr losgelassen werden.

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8 Gedanken zu „Die Tochter des Fotografen – Kim Edwards

  1. F sagt:

    klingt spannend. das ist aber so ein fall, wo ich das ende wissen will, ohne es selber lesen zu müssen.

  2. Anika sagt:

    sag‘ ich aber nicht..;-)

  3. F sagt:

    auch nicht privat?

  4. Anj sagt:

    Klingt wirklich total ergreifend. Aber ist wahrscheinlich auch sehr traurig und dramatisch, oder? Jedenfalls stell ich mir das so vor

  5. ichbinimmerich sagt:

    Ist es ein positives „nicht mehr losgelassen werden?“
    LG

  6. Anika sagt:

    F: na, wenn Du es unbedingt wissen willst…;-)

    Anj: nee, eben nicht bedrückend, auch nicht er~ , das ist das Tolle daran

    ichbinimmerich: ja, eindeutig. Ich hab‘ mit der Nase drin geklebt und das ist für mich immer ein gutes Zeichen:-)

  7. ichbinimmerich sagt:

    Ich habe es mir zu Weihnachten gewünscht und auch gleich mehrfach verschenkt – und finde es WUNDERBAR (traurig, schön, ergreifend, rührend….ganz ganz vielschichtig!!!) Vielen lieben Dank für den Tip!

  8. Ani*ka sagt:

    oh, das ist ja toll, dass diese Büchertipps es von hier bis unter den Weihanchtsbaum geschafft haben..gern geschehen:-)

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