Der Schwarm (I)

Ich bin heute auf Seite 100 angekommen! Und ich muss sagen: Es ist verdammt spannend! Und interessant. Aber zum Anfang.

Der „Thriller des Jahres“ 2004 von Frank Schätzing „Der Schwarm“ handelt von dem Schreckensszenario Natur gegen Mensch. Während gleich zu Beginn ein peruanischer Fischer von einem Fischschwarm nicht mehr an die Wasseroberfläche gelassen wird, macht ein Walforscher merkwürdige Beobachtungen, was die Wale vor der Küste angeht. Sie erscheinen einfach nicht und als sie plötzlich doch auftauchen, ist ihr Verhalten äußerst merkwürdig. Derweil in Norwegen ein Biologe sich mit einer Wurmart beschäftigt, die am Meeresboden lebt und die Pläne einer Ölbohrgesellschaft gehörig durcheinander bringt.

Es ist das erste Buch, dass ich seit langem wieder mit Begeisterung lese. Es ist ehrlich gesagt das erste Buch, dass ich seit langem überhaupt wieder lese. Aber wenn die restlichen 887 Seiten weiterhin so packend geschrieben sind, dann bin ich guter Dinge, dass ich das Buch auch bis zu Ende lesen werde. ;)

Also, heute in der S-Bahn jedenfalls, mein bevorzugter Leseort, habe ich echt mit Walforscher Leon Anawak mitgefiebert, was die beiden Wale, die sich rechts und links aufbauten, als nächstes tun würden. Wenn man Interesse für Biologie hat oder dem gegenüber wenigstens aufgeschlossen ist, dann ist das Buch auch insofern interessant, weil die Vorkommnisse in der Natur im Buch erklärt werden. Es sind auch keine komplizierten biologischen Abhandlungen, sondern die Theorie wird ganz natürlich ins Geschehen rund um die Figuren miteingebunden.

Auch wenn ich schon anderes gehört habe, aber bis jetzt gefällt mir das Buch ausgesprochen gut. Es ist interessant, witzig, spannend. Mal sehen, ob ich durchhalte und das Buch nicht wie schon so manch anderes nach der Hälfte weg lege. Dran bleiben!

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10 Gedanken zu „Der Schwarm (I)

  1. Tina sagt:

    An sich ist die Idee nicht schlecht, aber ich konnte mich in den Roman leider nicht so reinfinden. Die Wurmgeschichte nervt irgendwann während ich die Story um Leon Anawak auch noch spannend fand. Ich glaube das Buch besteht aus 3 Teilen und der erste endet auch superspannend. Der letzte Teil war für mich nichts mehr, weil die Story – meiner Meinung nach – da in eine andere Richtung abdriftet und dass alles nicht mehr so schön zum Anfang passt. Ich fand es einfach nur noch lächerlich und war von dem Buch sehr entäuscht (bin aber angeblich auch ein sehr kritischer Leser). Da es aber auch andere Meinungen gibt – also positive – bin ich sehr auf deine gespannt und hoffe du liest es wirklich zu Ende! Warum so ein Buch ein Bestseller wird, versteh ich vermutlich aber trotzdem nie.

  2. HevoB sagt:

    naja für Biologen und die die es gerne wärenist es schon sehr geil. habe es sehr gerne und (für meien verhältnisse) schnell gelesen und finde es bis heute sehr gut… für nicht biologen kann es aber teilw. etwas zu trocken werden

  3. Anj sagt:

    Ich glaube, Tina meinte eher, dass es zu unbglaubwürdig und fantasymäßig wird, und nicht trocken, oder?
    Also cih muss aber auch sagen, dass mich alles, was ich von dem Buch höre, total dazu animiert, es zu lesen. Ich find das Thema superspannend.

  4. Kassiopaia sagt:

    Ja, ich glaube HevoB hat Recht: Wenn man Bio in der Schule ganz schnell abgewählt hat, dann ist das nicht das richtige Buch, aber mehr dazu in einem neuen Beitrag. :)

    Und Tina: Bis jetzt lese ich immer noch ganz gespannt das Buch. Habe noch nicht nachgelassen! ;)

  5. Oooh jaaa! An diesem Buch habe ich geklebt! Einen ganzen Urlaub bei meinen Eltern habe ich nur mit Lesen verbracht. Jede freie Minute hab ich „geknabbert“. Für mich ist es bis heute eines der besten Bücher, die ich je gelesen habe, wenn ich auch Tina zustimme. Ich fand das Ende auch ein wenig enttäuschend und es driftete mir zu sehr ab. Wäre meiner Meinung nach nicht nötig gewesen. Aber das ist Geschmacksache. Jedenfalls ist Frank Schätzing seit dem Schwarm mein Lieblingsautor und ich kann auch seine anderen Bücher (Tod und Teufel, Lautlos und Die dunkle Seite) wärmstens emfpehlen. Sie sind alle sehr unterschiedlich von der Thematik her, aber alle toll. Durch Tod und Teufel bin ich auf Mittelalterromane gekommen, die mittlerweile ein halbes Regal füllen. Wer sich richtig dolle für Meeresbiologie und -Geschichte interessiert, dem sei sogar „Nachrichten aus einem unbekannten Universum“ empfohlen. Auch das fand ich toll, es scheidet aber die Geister.
    Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß mit dem Schwarm. Ich wünschte fast, ich könnte es auch nochmal lesen, ohne zu wissen, was als nächstes passiert. :)

  6. Kassiopaia sagt:

    Danke schön. :)

    Au ja, das ist eh so ein Phänomen: Für manche Bücher bräuchte man echt sowas wie eine Leseamnesie, damit man sie genauso lesen kann wie beim ersten Mal, ohne schon zu ahnen oder sich dunkel zu erinnern, was als nächstes passieren wird.

  7. HevoB sagt:

    Hei da habe ich ein vorteil, ich habe ein so miserables gedächnis das ich Diablo 2 mittlerweile das 7 mal odr so durchgezockt habe und alles neu für mich ist .. und alle paar jahre lese ich “ Das Restoraunt am Ende der Galaxie“ vom neuen und es ist jedesmal gleich amüsant

  8. HevoB sagt:

    wie habe ich denn restaurant geschrieben naja

  9. Tina sagt:

    Ich lese eigentlich auch gern naturwissenschaftliche Sachen und fand die Thematik superspannend. Vielleicht habe ich auch zu viel Gutes gehört über dieses Buch und hatte zu hohe Erwartungen. Schwierig zu erklären, warum ich es dann nicht so gut fand. Vermutlich, weil einfach Bücher wie Musik und Essen Geschmackssache sind. Mich hat das jedenfalls genügend abgeschreckt nochmals was von Fank Schätzing zu lesen.

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